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Der 30-jährige Krieg und die Dichter Maron, Kehlmann, Grass und Co.

12.10.2018
19:30 Uhr
5,00 ¤ - nur Abendkasse -
Kulturwerk am See
(für das Navigationsgerät: Stormarnstr. 55)
Am Kulturwerk 1
22844 Norderstedt
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Web privat www.kulturwerk-am-see.de
 

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Literaturvortrag von Rolf Eigenwald.

In etlichen belletristischen Publikationen jüngsten Datums kommt der Dreißigjährige Krieg zur Sprache. Das hängt sicher nicht zuletzt mit dem Regiment der Jahreszahlen zusammen: 1618 – 1648 – 1918 – 2018. Darüber hinaus muss es im aktuellen Realitäts- und Zeitempfinden Anhaltspunkte geben, die in die erste Hälfte des 17. Jahrhundert verweisen. So soll untersucht werden, wie – u.a. Marion Maron, Daniel Kehlmann und Ralf Rothmann in ihren Romanen verfahren, den Dreißigjährigen Krieg in den Blick zu rücken. Mit Rückblick auf einen modernen Klassiker, auf das Treffen in Telgte von Günter Grass, wird, der Jahre unmittelbar nach 1945 eingedenk, die Brücke zur Literatur des 17. Jahrhunderts geschlagen. In dieser gelangen poetische Texte zur Sprache, die bis heute gültig sind. Das gilt für Lyrik wie Prosa gleichermaßen. Der zutiefst beunruhigenden Paradoxie, dass der Erfahrung zwischenmenschlichen Elends immer wieder zu verdanken ist, wendet sich im Rahmen des Vortrags das Nachdenken abschließend zu.

 


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