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1968 - 50 Jahre Bruch der Regeln und die Auswirkung auf die Kunst

21.11.2018
19:30 Uhr
frei, um spenden wird gebeten
Grundschule Glashütte
Schulleiterin: Frau Bolz-Lahrmann
Müllerstraße 32
22851 Norderstedt
Telefon 040 - 524 15 48
Fax 040 - 529 35 16
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Web http://www.gsglashuette.de
 

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Kunstvortrag mit Eberhard Stosch.

Blut, Orgien und die documenta: Die Kunst ist tot! Die Künstler an die Macht! Die sechziger Jahre brachten den Krieg im Fernen Osten in die Wohnstube, sie brachten die unbewältigte (braune) Vergangenheit ins öffentliche Bewusstsein, und sie brachten das Politische in die Kunst. 1968 war der Höhepunkt dieser Bewegungen. Und zugleich der Wendepunkt: Die Kunst zeigte anstößige „Aktionen“, die den Körper als Schlachtfeld präsentierten. Bekennende Kommunisten (und insbesondere Maoisten) versuchen u.a., die Kasseler documenta „umzufunktionieren“, wie es damals hieß. Die Kommunarden der "Kommune 1" propagieren die unumschränkte Herrschaft des Lustprinzips, " Flower Power": Aus der Welt der Hippies ("Woodstock") dringen vorgeblich neue Werte wie "Love, Peace and Happiness" auf dem Umweg über die Werbung in die Kunst ein: Voila, die Geburt der Pop Art. Mehr als andere Jahre wird das legendäre "1968" im Leben, in der Politik und eben auch in der Kunst von widerstreitenden Kräften bestimmt. Es scheint, als ginge ein jedes Moment mit seinem Gegenteil schwanger: Krieg und Frieden, Anklage und Freude am Leben, Kritik des Vergangenen und Sehnsucht nach einer zukünftigen besseren Welt.

Eingang über das Kunsthaus-Gelände, Glashütter Damm 262!

 


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