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Gewalt macht keine Schule


Entwickelt wurde das Projekt „Gewalt macht keine Schule“ von der AG Jugend des Kriminalpräventiven Rates in Zusammenarbeit mit der Ambulanten und teilstationären Suchthilfe (ATS) der Inneren Mission. Die federführung für die organisatorische und inhaltliche Umsetzung lag bei der Sozialpädagogin der ATS, Frau Strömmer. 
  Gewalt macht keine Schule
Der Kurs möchte den Kreislauf von Gewalthandlungen, evtl. Konsum von Drogen und späteren Anzeigen bei der Polizei und dadurch stattfindende Verurteilungen, durchbrechen. Sowohl den Jugendlichen als auch den Eltern sollen Wege aufgezeigt und praktische Unterstützung angeboten werden. Die Hemmschwelle für die Teilnehmer und ihre Eltern, sich aktiv Hilfe bei verschiedenen Problemlagen zu suchen und anzunehmen, soll durch Beratung, Information, Begleitung zu Behörden und Vermittlung gesenkt und möglich gemacht werden.
 
Die einzelnen Sitzungen beinhalten eine Reflektion und Bearbeitung der vorgefallenen Taten in der Schule oder in der Freizeit, die mit aggressivem Verhalten in Verbindung stehen. In altersgerechten Übungen und Interventionen werden mit den Jugendlichen alternative Umgehensweisen in schwierigen Situationen besprochen und eingeübt. Weiterhin findet eine Auseinandersetzung von evtl. bereits bestehendem Konsum legaler/illegaler Drogen und Verhaltenssüchten statt. Auf eine Einbeziehung der Erziehungsberechtigten wird hingewirkt.
 
Das Projekt startete im März. Teilgenommen haben acht Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, die vor allem aus eigenem Interesse über die Schulsprechstunden der ATS in der Hauptschule Falkenberg kamen. Allerdings schieden über die Kursdauer fünf Teilnehmer aus unterschiedlichen Gründen entschuldigt aus.
Nach Rücksprache mit den Jugendlichen entschloss sich die Kursleitung, neue Teilnehmer für das Projekt über die Schulen zu akquirieren und das Projekt neu zu starten. In der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Durchgang wurden die meisten Jugendlichen sowie ihre Eltern über Einzelgespräche durch die ATS betreut.
Von den Schulen wurden für den Folgekurs nur 2 Schüler gemeldet. Daraufhin wurde das Projekt noch einmal in den Schulen vorgestellt und das Informationsmaterial dazu verteilt. Es ist geplant im März 2011 mit mindestens 12 Anmeldungen neu zu starten. Dazu ist Voraussetzung, weiter eine enge Kooperation mit den Schulen zu fördern, um für Schüler einen hinreichenden Zugang zu sichern.