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Information der Stadt Norderstedt zum Thema "Wildvogel - Geflügelpest"

Liebe Norderstedterinnen und Norderstedter,

die aktuellen Medien haben in der letzten Zeit mehrfach davon berichtet, dass in Schleswig-Holstein Fälle von Geflügelpest nachgewiesen worden sind. Davon betroffen ist auch der Kreis Segeberg. Es werden immer noch Wildvögel gefunden, die positiv getestet werden.

Auf der Internetseite des Kreises Segeberg: www.segeberg.de, im Landesportal Schleswig-Holstein: www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/G/Gefluegelpest/gefluegelpest.html oder auf der Seite der Bundesregierung: www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/Gefluegelpest-Vogelgrippe.html, erfahren Sie den aktuellen Stand zu dieser Tierseuche. Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (Nationales Referenz-Zentrum): www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html und des Friedrich-Loeffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit): www.fli.de/de/home/. Dort finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Überblick und einige wichtige Informationen und Verhaltensregeln zum Thema „Geflügelpest“ geben, die umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt wird. Es handelt sich dabei um eine Viruserkrankung des Geflügels. Sie befällt vor allem Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltung, hier vor allem Hühner und Puten. Eine Gefahr stellt die Einschleppung des Virus durch Zugvögel dar. Infizierte Vögel können auch in Deutschland brüten. Zum Schutz der Haustiere sollten deshalb auch Besitzer von Hunden und Katzen vorsichtig sein.

Das Kreis-Veterinäramt veranlasst eine Beprobung von toten Wildvögeln. Aktuell kommt es überwiegend bei Wasservögeln und Vogelarten, die sich auch von Aas ernähren, z.B. Bussarden, Seeadlern und Möwen, zu einer Häufung von Todesfällen.

Mit Erlass des Landes vom 05.04.2017 konnte der Kreis Segeberg das allgemeine Aufstallungsgebot in eine risikobasierte Teilaufstallung überführen. Das Land Schleswig-Holstein hat diese jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. In gut der Hälfte der Gemeinden des Kreises Segeberg konnte das Halten von Geflügel im Freien danach ganz oder teilweise wieder gestattet werden.

Über die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg vom 07.04.2017 kann Geflügel im Stadtgebiet Norderstedt ab dem 10.04.2017 wieder im Freien gehalten werden. Bei Geflügel, welches nicht mehr aufgestallt werden muss, ist trotzdem weiterhin der direkte und indirekte Kontakt zu Wildvögeln wirksam zu unterbinden, d.h.:

  • Die Fütterung darf ausschließlich im Stall oder unter einem Dach erfolgen, so dass Wildvögel keinen Zugang zu Futterstellen haben
  • Ein Tränken muss ebenfalls vor Wildvögeln geschützt erfolgen.
  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, werden für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt.
  • Geflügel darf keinen Zugang zu natürlichen oder künstlichen Wasserstellen bekommen, welche auch für Wildvögel zugänglich sind.

 

Im allgemeinen Umgang mit toten Wildvögeln sind für alle Bürger weiterhin besondere Verhaltensregeln empfohlen:

  • Hunde sollten im Uferbereich von Flüssen und Seen generell an der Leine geführt und Katzen von dort ferngehalten werden. Sie sollen nach Möglichkeit nicht mit toten Wildvögeln in Kontakt kommen.
  • Vermeiden Sie bitte, Kadaver von toten Wildvögeln anzufassen. 
  • Verendete Wildtiere sollen dem Veterinäramt des Kreises Segeberg über das Bürgertelefon: 04551 / 951 – 211 gemeldet werden. Von dort wird eine Beprobung veranlasst.
    Gemeldet werden sollen ausschließlich Raubvögel, Rabenvögel, Wassergeflügel, aasfressende Vögel, Hühnervögel (Fasanen) und Schreitvögel, keine Singvögel und keine Tauben. Ebenfalls nicht gemeldet werden müssen Tiere, deren Körper aufgrund fortgeschrittener Verwesung oder Tierfraß augenscheinlich nicht mehr vollständig sind.
    Vögel, die nicht gemeldet werden müssen, sollen am Fundort liegen gelassen „der Natur überlassen“ werden.
  • Der Stadt Norderstedt können verendete Wildvögel über die Telefonnummer 040 / 535 95 111 gemeldet werden.

 

Ansprechpartner

weitere Informationen

Frau Tanger
Stadt Norderstedt
Amt für Ordnung und Bauaufsicht
Fachbereich Allgemeine Ordnungsaufgaben

Rathausallee 50
22846 Norderstedt
Raum Raum 114
Telefon 040 - 535 95 111
Fax 040 - 535 95 637
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular