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Lärmschutz für Norderstedt
Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8+

Liebe Flughafennachbarinnen und -nachbarn,
liebe Norderstedterinnen und Norderstedter,

als stadtnaher Flughafen ist sich Hamburg Airport seiner großen Verantwortung
hinsichtlich des Lärmschutzes gegenüber seinen Anwohnern bewusst.
Dem Fluglärm und dessen Verminderung kommt deshalb seit jeher eine besondere
Bedeutung zu. Aus diesem Grund starten die Stadt Norderstedt und Hamburg
Airport ein „Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8+“ für die Nachbarstadt im Norden.

Flughafen und Stadt beteiligen sich dabei zu gleichen Teilen an dem freiwilligen
Lärmschutzprogramm 8+. Insgesamt 200.000 Euro werden von beiden Partnern zur
Verfügung gestellt. Die Stadt Norderstedt und die Flughafen Hamburg GmbH tragen
somit insgesamt sechs Siebtel (6 / 7) der umzusetzenden Schallschutzmaßnahmen.
Das letzte Siebtel gibt der Eigentümer als „Eigenanteil“ dazu.

Gefördert wird der Einbau von Schallschutzfenstern und Schalldämmlüftern in
Wohnhäusern, die innerhalb des freiwilligen Förderungsgebietes .„8+“ liegen. Das
Programm startet am 01.12.2016 und hat vorerst eine Laufzeit bis zum 31.12.2017.

Wo wird gefördert?

Das Förderungsgebiet ist fest definiert. Bitte schauen Sie im abgebildeten Straßenverzeichnis
nach, ob Ihr Wohneigentum im freiwilligen Förderungsgebiet
„8+“ liegt.

Was wird gefördert?

Es wird der Einbau von Schallschutzfenstern in Schlafräumen (Schlaf- und Kinderzimmer)
anstelle von einfachverglasten Fenstern oder alten Isolierglasfenstern ohne
Dichtungen < 30 dB gefördert. Eingebaut werden Schallschutzfenster mit einem
Schalldämmmaß von 39 dB. Zusätzlich zu den Fenstern wird der Einbau von Schalldämmlüftern
in Schlafräumen gefördert. Die Aufträge werden von der Flughafen
Hamburg GmbH an die Firmen vergeben, die bei der Flughafen Hamburg GmbH
unter Rahmenvertrag stehen.

Welche Kosten werden übernommen?

Bei der Installation von Schalldämmlüftern und beim Einbau von Schallschutzfenstern
anstelle von einfachverglasten Fenstern oder alten Isolierglasfenstern ohne
Dichtungen < 30 dB übernehmen die Stadt Norderstedt und der Flughafen Hamburg
GmbH insgesamt 6 / 7 der Kosten. Ihr Eigenanteil beträgt 1 / 7 der Rechnungssumme.
Mehraufwendungen und Sonderwünsche gehen zu Lasten des Eigentümers.

Anforderungen an den Wohnraum

Es wird nur baurechtlich genehmigter Wohnraum gefördert, der privat genutzt wird.
Bauten, die nach dem 04.06.1976 in der ehemaligen Lärmschutzzone 1 oder 2
nach Fluglärmgesetz von 1971 entstanden sind, und daher Anforderungen bezüglich
des Bauschalldämmmaßes zu erfüllen hatten, werden nicht gefördert. Bauten, die
nach Festsetzung des Lärmschutzbereichs am 22.02.2012 erbaut wurden, sowie
An-, Um- und Ausbauten haben ebenfalls Anforderungen an das Bauschalldämmmaß
zu erfüllen und werden nicht gefördert.

Der Antrag

Antragsberechtigt sind Eigentümer von Wohnhäusern, die sich innerhalb des freiwilligen
Förderungsgebietes „8+“ befinden. Die förderungsberechtigten Straßenzüge
finden Sie im abgebildeten Straßenverzeichnis. Die genannten Ansprechpartner
geben dazu gerne Auskunft.

Der Antrag ist schriftlich bei der Stadt Norderstedt mit dem beiliegendem Antragsformular
und den dazugehörigen Anlagen einzureichen. Der Antrag ist bis zum
31.12.2017 zu stellen. Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Zentralbereich Umwelt
der Flughafen Hamburg GmbH und der Stadt Norderstedt.

Download Antragsformular

Laufzeit und Fördermittel

Das Programm läuft bis die Fördermittel erschöpft sind, längstens bis zum
31.12.2017.

Downloads

Flyer Lärmschutzprogramm 8+

Antragsformular

Merkblatt Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8+

Ansprechpartner

Flughafen Hamburg GmbH

Frau Çekel Demet
Flughafen Hamburg GmbH
Telefon 040 / 50 75 14 65
Fax 040 / 50 75 80 14 65
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Web www.hamburg-airport.de/de/laermschutzprogramm

Stadt Norderstedt

Herr Schwenk
Stadt Norderstedt
Amt für Ordnung und Bauaufsicht
Fachbereich Bauaufsicht

Rathausallee 50
22846 Norderstedt
Raum Raum 252
Telefon 040 - 535 95 252
Fax 040 - 535 95 610
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular