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Aktuelles / Zahlen

Asylsuchende werden innerhalb Deutschlands nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel gleichmäßig auf die Bundesländer verteilt. Dabei spielt die (Finanz-)Stärke der Länder eine wichtige Rolle. Derzeit nimmt Schleswig-Holstein etwas mehr als 3,3 Prozent aller Menschen, die eine politische Verfolgung in Deutschland geltend machen, auf. Im Jahr 2015 sind insgesamt 35.076 Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein gekommen. Diese Zahl ist in 2016 deutlich auf 9.960 Asylsuchende gesunden.

Die Verteilung auf die Kreise und kreisfreien Städte erfolgt in Schleswig-Holstein auf Basis der jeweiligen Einwohnerzahl. Diese Größe stellt ebenfalls die Grundlage für die Verteilung im Kreis Segeberg auf die kreisangehörigen Kommunen dar. Die Stadt Norderstedt muss knapp 29 % der den Kreis Segeberg zugewiesenen Geflüchteten unterbringen. Nachdem im Jahre 2015 insgesamt 625 Asylsuchende nach Norderstedt gekommen sind, waren es 510 Geflüchtete (einschl. Familiennachzug) in 2016. Hierbei ist anzumerken, dass rund 50% bereits in den ersten 4 Monaten des Jahres 2015 zugewiesen wurden. Seit Sommer 2016 sind die Zuweisungszahlen deutlich rückläufig.

Bis heute (Stand 31.01.2017) sind der Stadt Norderstedt in diesem Jahr 10 Asylsuchende zugewiesen worden, so dass insgesamt annähernd 1.300 Flüchtlinge in Norderstedt leben. Eine Prognose des Kreises Segeberg über die in 2017 zu erwartenden Zuweisungszahlen liegt bisher nicht vor.

Die Entwicklung der Zugangszahlen in Norderstedt in den letzten Jahren:


Die meisten Geflüchteten, die aktuell nach Norderstedt kommen, stammen aus dem Krisengebieten Afghanistan, Syrien und Irak (zusammen 75% der Neuzuweisungen in 2016). Annähernd ein Drittel der Flüchtlinge/Asylsuchenden sind Kinder und Jugendliche.

Termine

Die Stadt Norderstedt ist bestrebt, ihre Bürgerinnen und Bürger möglichst umfassend und möglichst zeitnah über die Entwicklungen zum Thema „Flüchtlinge“ zu informieren. Deshalb organisieren Sozialdezernentin Anette Reinders und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig öffentliche Informationsveranstaltungen.