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Unterbringung

Nach Asylantragstellung wohnen die Asylsuchenden bis zu drei Monate in einer der sogenannten Erstaufnahmeeinrichtungen. Anschließend werden sie landesintern auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt. Das Land will die Erstaufnahmeplätze noch in diesem Jahr auf bis zu 25.000 erhöhen. In der Stadt Norderstedt leben bereits annähernd 700 Flüchtlinge, da die Zugangszahlen jedoch weiter steigen (siehe Aktuelles/Zahlen), müssen überall in der Stadt neue Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden.

So wurden die Räumlichkeiten der bisherigen Gemeinschaftsschule Harksheide (Fadens Tannen) zu einer Unterkunft für annähernd 120 Asylsuchende und Flüchtlinge umgebaut. Zusätzlich zur Aufstellung weiterer Mobilgebäude auf dem Schulhof der Schule Fadens Tannen und in der Stormarnstraße, wird auch die bestehende Unterkunft an der Lawaetzstraße um moderne Mobilgebäude erweitert. In einem nächsten Schritt ist bis Frühjahr 2016 die Errichtung von Mobilbauten sowohl auf der Fläche am „Müllberg“ (Rathausallee/Oadby-and-Wigston-Straße) als auch an der Ulzburger Straße und Am wilden Moor geplant. Zudem wird der bisherige Standort am Buchenweg um fünf Gebäude erweitert.

Eine Übersicht über die Unterkünfte für Flüchtlinge auf dem Gebiet der Stadt Norderstedt bietet diese Grafik:

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Standorte Gemeinschaftsunterkünfte_Karte16_11_2015

Die Stadt Norderstedt ist bestrebt, keine Unterkünfte mit mehr als 200 Plätzen zu bauen und die Standorte möglichst gleichmäßig auf das Stadtgebiet zu verteilen. Die wichtigsten Kriterien bei der Standortsuche sind: Gute Erreichbarkeit (ÖPNV), Nahversorgung, Nähe zu Kitas und Schulen sowie Rechtssicherheit beim Planungsrecht. Eine Unterbringung von Flüchtlingen in Zelten oder Turnhallen soll in Norderstedt – soweit irgendwie machbar – vermieden werden.

Ziel der Stadt ist es, die Anwohnerinnen und Anwohner von Standorten zur Unterbringung von Flüchtlingen zeitnah und möglichst umfassend zu informieren. Dazu wird es weiterhin Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen geben (siehe Aktuelles). Zudem ist geplant, Flyer mit den wichtigsten Informationen in der Nachbarschaft der Unterkünfte zu verteilen. Aktuelle Informationen können zudem über das Internet abgerufen werden.